Samstag, 14. Mai 2011

Neue Pflanzen und noch ein paar Fische...

Es wächst. Am Chaos hat sich nichts geändert. Fadenalgen machen sich breit, weiche und  Cladophora und Staubalgen auf der Scheibe. Dafür sind wenigstens die Kieselalgen fast alle verschwunden. Zuerst hatte ich nur ein paar Grünalgen, dann gings eigentlich recht gut damit, nachdem ich Unmengen von meinem Hornblattbüscheln als Algenbremse in die Mitte des Beckens gesetzt hatte - es war schon so dicht bepflanzt, dass keine Strömung mehr durchkam: Oft  war eine Seite des Beckens trüber als die andere. Ich hab dann noch zur Verstärkung der Strömung einen kleinen Innenfilter dazugehängt.  Durch die  vielen Pflanzen ist es auch ziemlich dunkel. Trotzdem haben sich die Algen inzwischen wieder vermehrt, ich glaube aber, das ist noch im normalen Rahmen in der Anfangszeit eines Beckens. Der Zustand des Beckens stabilisiert sich nun hoffentlich bald. Außerdem hatte ich ja die letzten Wochen kaum Zeit zum manuellen Algenentfernen. Beim letzten Aquarium konnte ich das mit täglichem Algenwickeln und "Aussitzen" in den Griff bekommen und ich hoffe, dass das diesmal auch klappt.


Das neue Becken steht ja nun an einem anderen Platz und so muss ich auch die richtige Lichtmenge noch herausfinden; vormittags kommt etwas Sonne von der Seite, mittags mach ich eine Beleuchtungspause. Mach mir auch  Gedanken über die jahreszeitlich notwendige Lichtmenge im Winter und im Sommer.  Ich habe immer noch keine "Flutlichtanlage", sondern nur die 2 Röhren: Erst soll das Ganze stabiler und für mich nachvollziehbarer werden, dann erhöhe ich die Beleuchtungsstärke. Es macht wohl auch alle strenge systematische Herumprobiererei wenig Sinn, da ich einfach nicht richtig abschätzen kann, was Änderungen bringen, so lange sich der Beckeninhalt immer wieder ändert - ist ja nichts fertig.

Es wird auch weiterhin  ein "altmodisches" Non-CO² Aquarium bleiben.

Ich hab mal wieder bei meinem Lieblingsladen, den Münchner-Zoo-Fachmarkt vorbeigeguckt um meine Fische noch etwas aufzustocken: 4 Dornaugen, 5 Perlhuhnbärblinge und 5 Corydoras Habrosus sind dazugekommen.
Wer mal am Frankfurter Ring in dem zweigeschossigen Geschäft vorbeischauen möchte - es lohnt sich echt: 700 Aquarien mit über 2300 tropischen Zierfischen und Raritäten, sowie eine umfangreiche Terraristik-, Nager- und Vogelabteilung und die Geschäftsinhaberin Julia Mittermaier, die sich super gut auskennt und berät - und der auch das Wohl ihrer verkauften Tiere am Herzen liegt, was heutzutage wirklich nicht mehr selbstverständlich ist.
-->   
www.muenchner-zoo-fachmarkt.de


Dort gibt es ein umfangreiches  Pflanzenangebot - sowas findet man hier in Straubing bei weitem nicht. Und obwohl ich zur Zeit ja mit den Algen zu kämpfen habe, konnte ich natürlich nicht widerstehen und habe mir gleich noch ein paar Pflanzen mitgenommen: Nuphar japonica, Echinodorus Red Devil, Mayaca Vandeli, Sagittaria Teres, Eleocharis aciculauris und Ludwigia arcuata. Am Aquarium weiterzumachen habe ich zwar momentan keine Zeit  - aber Einkaufen muss ich trotzdem... jajaja, ich weiß!! Nun stehen halt die Töpfchen im Becken, waiting for a home...

Auf die gelbe japanische Teichrose mit der schönen dicken Knolle bin ich besonders gespannt. Hoffentlich bekomme ich sie auch durch.

 
Meine possierlichen Prachtflossensauger sind  ganz besonders schön gefärbt. 
Die überhaupt nicht scheuen Winzlinge fühlen sich mit den vielen Steinbrocken im Aquarium und auf dem Spielsand offensichtlich sehr wohl und sind frech wie Oskar, aber überhaupt nicht aggressiv.  Sie gehören zu den Schmerlen und  lieben die  Strömung und  gehören immer gleich zu den Allerersten beim Füttern. So eine verfressene Bande! Und sie graben auch nicht das halbe Becken um, wie es viele Welse gerne tun. Ich hab sie von Stefan Betzenhauser, einem super Züchter aus dem Nachbardorf.

Keine Kommentare:

Kommentar posten