Sonntag, 16. Mai 2010

Tellerschnecke eingezogen

Alles beim Alten im Becken: niemand dazugekommen und niemand weggestorben... Ein paar der Perlhühnchen sind immer noch besonders mäkelig und sehr schlank, aber bei Lebendfutter fressen sie dann schon mit...

Ah doch: Eine etwa 1 cm große, total flache Tellerschnecke mit Kiel, welche Anita vom Fischen im Baggerweiher mitgebracht hat - die ist neu! Sie hat sich gleich über die Fadenalgen hergemacht... Danke Anita!  Ich bin immer recht leichtsinnig und setz gleich alles ins Becken, weil ich es nicht erwarten kann - bisher hab ich Glück gehabt...

Bild :oops: Au weia! sind meine Scheiben dreckig - in der Mitte ist die Tellerschnecke.

Und auf der Veranda hab ich nun ein großes "Wasserfloh- und Hüpferlinghotel" aufgestellt *stolzguck* - hoffentlich vermehren sie sich da auch willig ... mir ist nicht ganz klar, wieviel ich die da füttern muss...

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Das 100 cm-Becken gibts übrigens beim Pr..tiker Baumarkt - als wasserdichte Glasfiber-Pflanzwanne

Sonntag, 9. Mai 2010

Fischherzen...

Hey - mit der Uhrmacherlupe kann man wunderschön das Herz von den Otocinclus schlagen sehen, wenn sie an der Scheibe kleben... es ist das kleine helle Dreieck in der Mitte.

Toll ist auch die samtige "Behaarung" anzusehen...
Manchmal sind Bauch und Brust total reinweiß bei meinen Ottis, manchmal ist die Brust wie hier auf dem Foto rosa - wovon das abhängt hab ich noch nicht rausbekommen. Jedenfalls haben sie immer ein wohlgefülltes Kugelbäuchlein, obwohl sie tagsüber mächtig viel auf der Wurzel faulenzen.

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Samstag, 1. Mai 2010

Das Sterben hat ein Ende

Das Sterben hat wirklich aufgehört, zumindest zähl ich seit Tagen immer noch 12 Perlchen - Erwachsene und Kleine. Klammheimlich hoffe ich natürlich auf noch ein oder zwei: Perlhuhnbärblinge sind ja Weltmeister im Sichverstecken... Neuen Nachwuchs gibts immer noch nicht, da ich aber die letzte Zeit ja verstärkt Lebendfutter gegeben habe, nehme ich an, dass evtl. Babies nun unverzüglich verspeist werden - außerdem sollen die Perlhuhnbärblinge ja auch immer wieder Laichpausen machen. Die Perlhuhn-Jungfische bekommen allmählich Farbe: Bild Die zwei restlichen Hungerhaken-Sorgenkinder haben nun ein bißchen zugelegt, frischgeschlüpfte Artemia-Nauplien werden von ihnen angenommen, aber auch recht zögerlich, jedenfalls nicht so gierig wie von den Gesunden. Wenn man sie nicht gleich erwischt, dann rümpft man halt die Nase und schwimmt in eine andere Richtung. Das wirkt richtig "versnobt" - es ist wohl der fehlende Appetit, oder sie sind heikel... Alle anderen winzigen Teilchen werden zwar gepackt, aber wieder ausgespuckt. Trockenfutter sowieso und auch Frost-Cyclops. Und besonders große Teile werden eifrig angeschwommen, auch wenns bloß mal ein Stück von einer Pflanze ist, aber dann meinen sie wohl, dass das zu groß ist und versuchen es gar nicht erst. Es scheint mir, dass sie am Anfang nur winzigste Teilchen genommen haben, allmählich werden die akzeptierten Bröckchen größer... Es scheint besser zu werden! Die zwei abgemagerten Perlhühnchen schwimmen und suchen zumindest ständig herum und testen Futter, das sie dann ja meistens wieder ausspucken - schätze das kostet auch viel Energie... Wenigstens steht keiner mehr apathisch in der Ecke herum. Sie fetzen eifrig hinter dem Nicht-Lebendfutter her um es dann im letzten Moment dann doch links liegen zu lassen oder auszuspucken... Vielleicht sind sie eben doch wirklich einfach enorm heikel auch beim Lebendfutter und verhungern lieber, als Flockenfutter zu fressen? Aber warum haben sie dann seit November durchgehalten? Gestern war ich tümpeln - und siehe da: Hüpferlinge werden gerne angenommmen. Auch die Hungerhaken mögen die Hüpferlinge - allerdings brauchen sie ewig, um die dann auch zu erwischen. Schätze das kostet auch viel Energie... Allgemein ist bei meinen gesunden Perlhühnchen seither zerriebenes Flockenfutter weniger beliebt geworden. Ich habe auch das neue Dennerle NanoGran - wird genommen, allerdings fällt es ganz besonders schnell auf den Boden und ist dann nicht mehr interessant. Wenn es auf Pflanzen liegt, wird es eher mal noch aufgepickt. Dafür sind die Filigran-Regenbogenfische sehr scharf auf dieses Futter: die benehmen sich, als wäre es ein Computerspiel und man müsse in Rekordzeit mit einem einzigen Anlauf sämtliche Futterkrümel auslöschen. Eine Weile dachte ich auch, möglicherweise sehen die Perlhühnchen schlecht (evtl. krankheitsbedingt) und verhungern deswegen - aber man merkt es beim Lebendfutter - die sehen schon, die wollen bloß nicht! Die Jagdversuche sehen zwar recht putzig aus, aber es dauert halt auch lang... Den Filter muss man ja wohl inzwischen auslassen, damit das Lebendfutter nicht geschreddert und/oder ausgefiltert wird - und ich hatte schon gehofft, das wäre eine gute Lösung, wenn man mal ein paar Tage wegfährt - einfach einen Riesenvorrat Hüpferlinge ins Becken?

Ich suche einen Grässlin Rondomatic. Falls jemand diesen Futterautomaten abgeben möchte, bitte melden.... Meine Aquarienabdeckung (mit einer 1 m breiten Öfffnungsklappe) ist auch so gestaltet, daß ich extra ein Loch dafür bohren muß - aber das sollte kein Problem sein. Ich habe im Zoogeschäft messen lassen: An den Wasserwerten muss ich auch noch arbeiten, damit ich hoffentlich bald optimalere Werte vorweisen kann: PH ist 8,5 KH 17 GH 15 PO4 0 Nitrit 0 Nitrat 10 mg - das sei auch hoch sagte der Verkäufer Ein paar Perlhühnchen fehlen ja einfach - konnte keine toten finden, vielleicht kommts davon? Außerdem habe ich ja mehr gefüttert, damit die Sorgenkinder was abbekommen.... Dann noch das Filterausschalten: manchmal vergaß ich das Einschalten dann ein paar Stunden lang - bestimmt ist das auch nicht gut... Habe nun auch viel von dem Schneckennachwuchs aus dem Becken raus, die machen ja auch viel Dreck. Hab mir auch eine kleine Bio-CO² Anlage mitgenommen, da muss ich mich aber erst noch einlesen, bevor ich die anschließe, werde ich in den Pfingstferien machen... Werde weiterhin fleißig große Wasserwechsel machen und mich auch jetzt gleich dran machen - ich wünsch Euch einen schönen 1. Mai!

Samstag, 24. April 2010

Ottos

Gottseidank: Den Perlhuhnbärblingen scheints wieder besser zu gehen, nur noch einer ist mager und desinteressiert an jedem noch so zappligen Lebendfutter - auch direkt vor seiner Nase. Das eingefallene kleine Babyfischchen hat etwas zugelegt...
Es gibt eine tolle informative Seite über die Galaxy-Haltung - Danke Dir schön Doreen! :
http://www.aquaristikimdetail.net/wbb3/ ... 5d750e393a

Die 5 Otocinclus haben sich die neuen Äste im Becken unter den Nagel gerissen und scheinen sich drauf zu sonnen - das sieht total gemütlich aus, wenn sie einem so aus dem Becken heraus scheinbar zwinkernd beobachten... sie haben prachtvolle weiße wohlgefüllte Bäuchlein...

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und nochmal 3....

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Ich hab den Süßwassertang unter ein Netz auf einen großen Stein gebunden, aber das mag er nicht: da rührt sich gar nix - werd ihn wieder befreien... er bleibt ja eh am Boden liegen, nur Uwe der Chiller, der Ancistrus, wirbelt ihn dann immer im ganzen Becken herum...

Nachtrag: Zu früh gefreut, schon wieder musste ich einen aufgeplusterten Galaxy mit gesträubten Schuppen ins Quarantänebecken setzen … doch Fischtuberkulose? Ich glaubs aber eigentlich nicht mehr.
Die beste Seite über Fischtuberkulose, die ich bisher gefunden habe, ist: http://zierfischforum.at/wiki/Fischtuberkulose?v=r37


Sonntag, 18. April 2010

Danke für euer Interesse

Ich bin echt baff, wie oft hier mitgelesen wird - danke Euch allen sehr für Euer Interesse!

Wie ich Skout schon geantwortet habe, bin ich nach viel Leserei nun auch zu dem Schluß gekommen (natürlich auch auf viel Hoffnung gegründet), dass nicht unbedingt eine "Seuche" in meinem Aquarium grassieren muss, sondern dass ich wohl eher keine optimalen Haltungsbedingungen habe. Da die Krankheits-Symptome dermaßen unterschiedlich sind, betrifft es wohl die grad jeweiligen "Schwachstellen" des jeweils betroffenen Fisches.
Außer viel Wasserwechsel, Erlenzäpfchen und Seemandelbaumblätter mache ich jetzt auch nichts.

Vielleicht sind die Fische auch zusätzlich gestreßt von der Algenwicklerei...

Bin wieder zuversichtlicher... danke Skout, danke Matthias!

Die Fische bekommen Staubfutter und Frostfutter, ab und zu auch Lebendfutter. Die Welse und Schnecken zusätzlich ab und zu mal eine Welstablette, drei Reiskörnchen oder Erbsen etc. - da sind die scharf drauf, immer nur Algen muss ja auch öde sein.


Sonntag, 11. April 2010

Alle Freude ist dahin

Ich finde die große Wurzel zu gerade und langweilig und habe deshalb ein paar von Wind und Wetter ausgewaschene Äste aus dem Wald hinzugefügt, die sollen später jedoch unbedingt mal eher schräg nach unten ragen... So rum sieht es unnatürlich aus. Momentan muß ich sie aber zusätzlich eine Weile mit Steinen beschweren, und so herum bleiben die Steine besser drauf liegen...

Der dicke Strunk der Wurzel ist aber schön filigran durchbrochen - habe auch da noch ein paar Wurzelteile hinzugefügt, damit der Strunk nach hinten noch tiefer wird. Das Becken ist ja leider nur 40 cm tief - bei 60 cm Tiefe könnte man mit der Wurzel bestimmt wesentlich bessere Ergebnisse erzielen, dann würde ich sie auf jeden Fall noch mehr schräg nach vorne (oder evtl auch nach hinten) ins Becken ragend anordnen...

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:-( :-( :-( Außerdem sehr deprimierende Nachrichten...

Irgendwann eingeschleppt:
es sieht aus wie die Fischtuberkulose...
könnte auch/und die Beulenkrankheit sein...
betrifft bisher nur meine Perlhuhnbärblinge....

Die befallenen Fische haben die unterschiedlichsten Symptome:

Sie klemmen die Flossen und magern ab,

Sie stehen einzeln immer nur apathisch in einer ruhigen Ecke herum,
fressen nicht, selbst wenn ihnen das Futter direkt vor der Nase herumzappelt,

Sie werden verkrüppelt, verkrümmt und haben total eingefallene Bäuche,
ich habe den Eindruck, das bei manchen was mit dem Mäulchen nicht mehr stimmt - sie machen es nur noch ganz wenig weit auf: verhungern sie vielleicht deswegen?

Manchen quellen auch die Augen raus - möglicherweise sehen sie das Futter auch nicht mehr??

Andere haben total dicke Bäuche - bauchwassersuchtartig? Vielleicht warens aber auch nur Weibchen voller Laich? Die mageren hatte ich deshalb zuerst als "ausgeleerte Laichbäuche" interpretiert...
Seit ein paar Wochen gibt es aber keinen Nachwuchs mehr...

Einer scheint keine Brustflossen mehr zu haben, die Schuppen stehen irgendwie ab und er hat Blasen auf der Oberfläche - dadurch wirkt er wie aufgeplustert, glasartig, schleimig...

Man kann ja in beiden Fällen therapiemäßig nichts wirklich machen - ich werde meinen Fischen erstmal weiterhin bestmögliche Bedingungen verschaffen und abwarten, wie sich das Ganze entwickelt... angeblich können die stabileren Fische dann doch noch eine gute Weile weiterleben, weil sie die Bakterien im Körper mit Bindegewebe umhüllen und so deaktivieren können sollen. Drückt mir die Daumen!

Es wird ja geraten, solche Fische einfach allmählich aussterben zu lassen, und dann total neu anzufangen. Darf gar nicht dran denken... Alles umsonst hergezogen?

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Einen solchen kleinen verkrüppelten Perlhuhnbärbling hatte ich ja schon von fast Anfang an mit drin - ich hatte mir nichts dabei gedacht, da ich irgendwo mal gelesen hatte, sog. Krummrücken kämen bei Perlhuhnbärblingen immer wieder mal vor.
Ich nahm an, das wäre eben so einer und wollte ihm das Gnadenbrot geben... Auf die Idee, daß es immer wieder mal ein anderer "Krüppel" gewesen sein könnte, kam ich gar nicht. Und da die 25 Perlhühner ja sowieso kaum alle einmal gleichzeitig zu sehen sind, fiel mir zuerst auch gar nicht auf, daß es weniger wurden.

Es ist immer nur ein kleiner Teil der Fische betroffen - drei oder vier.... Sogar eins von den munteren Kleinen schwimmt inzwischen mit eingefallenem Bauch herum. Ich habe aber den Eindruck, daß nur noch höchstens die Hälfe der Perlhühner da sind, zählen kann man sie bei einem solchen Pflanzendschungel ja nicht.

Bestimmt sind auch alle meine anderen Behältern infiziert - über Schlauch, Hände, Pflanzenableger, etc. Fühle mich regelrecht erschlagen... Shit!

Alle Freude ist dahin - es ist zum Heulen :-(
sehr deprimierte Grüße
von Evelyn

Sonntag, 4. April 2010

Uwe der Chiller und andere Schnuckiputzis...

Hab ich wohl irgendwann eingeschleppt: Kleine Posthornschnecke - Planorbella duryi - aus Florida.
Hübsch goldgelb mit braunen Flecken und mit 15 mm schon ausgewachsen! Ein Winzling gegen meine dunkelbraunen einheimischen Posthörner aus dem Seerosenbecken... Menthusalem Henry ist übrigens inzwischen leider gestorben und die gelbe Dicke Berta wird immer gigantischer - aber auch träger.

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Spikes, die Geweihschnecken, Hörnchenschnecken - die Clithons, sind schon länger da... mit wunderschönen Mustern, auch von hinten schön anzusehen...

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Und noch mal Porträts von meinen schnuckligen Putzis: Corydoras sterbai

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Meine Pflanzen-Zwischenlagerbecken platzen aus allen Nähten. Nun muss erst ein größeres Becken her. Hab mich jetzt erst mal auf 150 x 50 x 50 cm eingeschossen, das kostet nicht gar so viel Unterhalt - außerdem muss mein Lieblingsregal dann auch nicht weichen...
250 cm wäre Platz ohne mein Regal: Man kann halt nicht alles haben - ist ja auch ganz schön, wenn noch was zum Träumen übrig bleibt...
Lang halt ich das jetzt aber nicht mehr aus - werde mir wohl ein Komplettset kaufen müssen, dann kann ich gleich loslegen.
Ich hab einfach nicht genug Zeit, mich in den Technikkram so ausführlich einzulesen, dass ich mir überall das Optimum in Einzelteilen zusammenkaufe.
Falls jemand was in der Größe loswerden will - bitte gerne melden!

Dann träum ich doch wieder: Ich überlege hin und her, und messe, und überlege wieder, und schiebe Tische und Regale hin und her - und weiß trotzdem immer noch nicht, wie groß mein neues Becken werden soll - aber eben mindestens 150 x 50 x 50... :rot:

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Und nun extra für dich Elke:
Papa Ancistrus getrennt von Mutter und Kindern nun im großen Becken. Und wenn meine Polster ihn überleben, darf er auch bleiben...
Auf dem Foto hier sieht er aus, als hätte er Wimpern :pfeifen:

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Er hängt meistens faul herum - Isabel hat ihn deshalb letztens kurzerhand „Uwe der Chiller“ getauft.
... und beim nächsten Foto sieht man seine Glupschaugen besonders gut...
Hm, vielleicht sollte ich Uwe besser "Jeff Goldblum" taufen, Elke? *duckundweg*

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Mit den Algen ist es immer noch nicht besser, aber bisher hält es sich im Rahmen, finde ich.

Wie ich folgendes Foto hinbekommen habe? Ich habe keine Ahnung - es ist jedenfalls nicht nachbearbeitet!
Möglicherweise hab ich Uwe dabei erwischt, wie er sich gerade wegbeamen wollte???
Oder vielleicht übt er sich als Schlange Kaa???

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Dienstag, 23. März 2010

Au weia!

Hab heute Dünger fürs Aquarium gekauft :shock:
Ich glaub, mein neues Becken wird doch nicht ganz so groß, sonst bin ich in Nullkommanix pleite...

Freitag, 19. März 2010

Strickmuster

  :huepf: Juhuuu – meine Wurzel braucht endlich keinen Stein mehr zum Beschweren! Zweieinhalb Monate hat’s gedauert. Hab das Becken vorgestern insgesamt ein bisschen ausgeräumt, dass die Pflanzen mehr Platz zum herwachsen haben… Dadurch sehen die ewig langen Wurzeläste noch leerer aus - und das, wo ich doch schon so gespannt bin, wie sich diese Wurzel mit allen meinen neuen Wurzelfundstücken von der Fischbörse zusammen machen wird.

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Weiß vielleicht jemand, was für eine Aponogeton das ist: Die hohe buschige, mit den gewellten Blättern rechts?? Sie blüht gerade wunderschön oberhalb des Wasserspiegels…. Hab die Namenlose geschenkt bekommen - sie hat sich sehr gut erholt und könnte vielleicht später mal hinter die Wurzel kommen...

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Das Peacock-Moos auf der Wurzel entwickelt sich ebenso gut wie die Ricciasteine, bisher kann ich die Fadenalgen mit Aufwickeln in Schach halten… Hab die letzte Zeit sparsamer gefüttert und die Blattpflanzen sind nun deutlich weniger mit Algen überzogen. Zur Zeit ist mal versuchsweise Papa Ancistrus aus der 54er in diesem Becken eingezogen - bisher konnte ich keine unerwünschten Gärtnerarbeiten seinerseits entdecken und die Anubias sind wieder blitzblank. Zusätzlich lasse ich noch ein dickes Knäuel Hornkraut mit Gummiringen zusammengeschnürt (so nimmt es nicht so viel Licht weg) im Becken schwimmen – das wird hoffentlich auch etwas gegen die Algen helfen.

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Ich probiere immer noch mit der Tiefenwirkung des Hintergrundes herum – hier mal:
links hinter dem Wurzelstrunk: Tonpapier direkt an der Rückscheibe des Beckens,
in der Mitte: mit 10 cm Abstand auch blaues Tonpapier und davor ein getrockneter, vermooster Ast hinter dem Becken (das dunkle Moos hinter den Fischen ist bereits außerhalb des Beckens: ich finde das bringt ordentlich Tiefe)
und rechts: die Matte aus auf eine Gitter aufgenähten Mooskugeln mit Saugnäpfen an die Rückwand gehängt.

Mir gefällt nach wie vor die Lösung mit dem „10 cm-Trockenaquarium“ hinter dem Becken am besten, aber ein paar kleinere, natürlicher geformte Mooskugelmatten werde ich schon auch dazu nehmen…

Mir schwebt so eine Mischung aus Wurzelbecken und Riff vor... weil ich halt mal wieder auf nix verzichten mag :oops:

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Und mit gelbem Hintergrund: Die zwei Holzteile und das Moos hinter den Perlhuhnbabies sind außerhalb des Beckens. Oben erkennt man den Glassteg des Aquariums. Zusammen mit der Mooswand wirkt das wie durch eine 3D-Brille gesehen.

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Und dasselbe in Blau: Man mag gar nicht glauben, dass die Fische nicht "draußen" schwimmen...

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...und hier einfach mal diverses Material hinter das Becken geworfen:

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Die Zebra-Rennschnecke war wohl ihrer schönen gleichmäßigen Streifen müde geworden und hat sich inzwischen einfach ein völlig anderes Pullovermuster weitergestrickt, das sieht nun echt schick aus…

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Sonntag, 14. März 2010

Schnorchel ist wieder da!

Ha, Schnorchel ist putzmunter wieder da und hat ein Apfelschneckenbaby ausgezuzelt... weiß selber nicht, ob ich das jetzt gut oder schlecht finden soll - mir tut die Beute einfach leid - ich muss mich erst dran gewöhnen...
Aber hübsch ist die Raubturmdeckelschnecke und gewachsen ist sie auch schon!
Jaja, und die Scheiben gehören mal geputzt, ich weiß!

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